Michael Kern steht für MITEINANDER in Ingolstadt

Die Mitglieder der CSU Ingolstadt haben in ihrer Kreishauptversammlung Ende vergangenen Jahres im Stadttheater entschieden: Michael Kern ist der Oberbürgermeisterkandidat der CSU und nach gewonnener Stichwahl auch der neue Oberbürgermeister in Ingolstadt.

 

Er gewann zunächst die interne Wahl mit 60,7 % der Stimmen (244 Stimmen) gegen Mitbewerber Christian Lösel (157 Stimmen). Lösel rief die Partei umgehend zur Geschlossenheit auf: „Ab jetzt gibt es nur noch ein gemeinsames Ziel: Wir erobern das Rathaus zurück!“ Michael Kern selbst zeigte sich hochmotiviert: „Ingolstadt liegt mir am Herzen. Ich bin bereit, meinen Einsatz in den Dienst der Bürgerinnen und Bürger zu stellen. Gemeinsam können wir unsere Stadt weiter voranbringen.“

 

Michael Kern ist ein Mann, der für das bereits von Vorgänger Christian Scharpf (SPD) ausgegebene neue Miteinander steht. „Im Stadtrat stehen schwere Entscheidungen mit harten Einschnitten an. Kern ist bekannt für seine Fähigkeit, Menschen zusammenzuführen und mitzunehmen – Eigenschaften, die in es in der aktuellen Zeit mehr braucht, denn je“, erklärte Franz Wöhrl, Fraktionsvorsitzender der CSU Ingolstadt. 

 

 

„Ich stehe für eine offene, bürgernahe Politik, die die Anliegen der Menschen ernst nimmt und mutige Lösungen bietet“, betont Michael Kern. „Ich bin bereit, die Stadt mit frischen Impulsen voranzubringen und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern die Herausforderungen anzupacken.“ 

DER NEUE OBERBÜRGERMEISTER IM GESPRÄCH MIT CITICON:

Herr Kern, Ihr Ergebnis mit 64,2 Prozent der Stimmen in der Stichwahl ist ein klares Votum gewesen. Was hat das mit Ihnen gemacht? „Klar, man arbeitet die Wochen des Wahlkampfs auf diesen Wahltag hin. Ich habe mich natürlich über dieses eindeutige Ergebnis sehr gefreut, aber auch gleich den großen Arbeitsauftrag und die Verantwortung gespürt, die nun auf mir lastet. Ingolstadt ist in einer herausfordernden Zeit. Dass die Wählerinnen und Wähler schon nach dem für mich erfreulichen ersten Wahlgang es dann in der Stichwahl noch deutlicher dargestellt haben, fühlt sich aber schon sehr gut an. Die Spannung war groß, weil Christian De Lapuente ein Mit-bewerber war, der mich voll, aber fair gefordert hat.“

 

Ein großes Plus von Ihnen ist, dass Sie intensiv zuhören und aufnehmen können, was das Gegenüber sagt oder denkt. Manche Menschen halten ja nur die Luft an und warten, bis sie wieder mit Sprechen dran sind. Sie scheinen ein ganz anderer Typ zu sein, der am ehesten an Peter Schnell erinnert. Ist aktives Zuhören Ihr großes Plus? „Wir werden sehen, aber ich bin als Jurist schon einige Jahre tätig. Erfolgreiche juristische Lösungen hängen immer auch damit zusammen, der anderen Seite gut zuzuhören, damit man im Idealfall die Seite des Gegenübers und die eigenen Interessen in einem guten Gleichklang unter einen Hut bringt. Man muss wissen, was man selber will und verstehen, wie der andere tickt. Darauf aufbauend kann man dann eine gemeinsame Lösung finden. Und deswegen finde ich auch Zuhören sehr wichtig, weil es die Grundlage ist, um zusammenzukommen.“

 

 

Es ist ein großer Unterschied, ob man Stadtrat oder Oberbürgermeister einer Stadt ist. Spüren Sie diesen Unterschied schon beziehungsweise hat sich das Amt schon bemerkbar gemacht? „Man merkt es schon auch an Kleinigkeiten. Seit die Kandidatur so richtig Fahrt aufgenommen hat, ist mein Bekanntheitsgrad natürlich gestiegen. Überall hängt mein Plakat, also erkennen mich die Menschen wieder. Beim letzten Einkauf bin ich mehrfach angesprochen worden bin von verschiedenen Bürgerinnen und Bürgern. Es haben sich nette kurze Gespräche daraus ergeben. Das ist definitiv schon anders als noch vor einem halben Jahr. Aber bislang macht es mir Freude und ich gehe auch davon aus, dass ich damit umgehen kann.“

 

Die letzte Stadtratssitzung Ende Februar unter Christian Scharpf fand kurz vor der Amtsübergabe statt. Wie war es für den gewählten Nachfolger Kern, noch nicht auf dem Podium zu sitzen? Ich habe ja schon einige politische Gremien-erfahrung. Ich war im Bezirkstag von Oberbayern, bin seit 2020 Stadtrat und kann es mir gut vorstellen, diese sehr intensiven und langen Sitzungen als OB zu leiten. Ich werde mich nochmal speziell darauf vorbereiten, auch in puncto Geschäftsordnung und so weiter. Aber im Grunde freue ich mich drauf, traue mir das zu und habe ein, glaube ich, großes Pfund, dass ich im Grunde mit den Kolleginnen und Kollegen im Stadtrat von der menschlichen Basis her sehr, sehr gut auskomme. Und ich glaube und setze darauf, dass das eine gute Grundlage sein wird für eine erfolgreiche Arbeit zugunsten unserer Stadt.“ 

 

Gab es bei der „letzten“ Stadtratssitzung eigentlich eine Situation, bei der Sie dachten, das hätte ich jetzt anders gemacht? „Nicht wirklich. Und außerdem gibt es im Leben und auch bei Sitzungsleitungen nicht immer nur einen richtigen Weg. Ich sehe da grundsätzlich auch keinen riesigen Unterschied, ob jetzt als Stadtrat oder Oberbürgermeister. Wir alle bilden den Stadtrat und wir alle sind da für die Stadt Ingolstadt. Mein Credo für die Zukunft ist: Ich der Oberbürgermeister für alle Ingolstädterinnen und Ingolstädter, auch für die, die mich nicht gewählt haben!“

 

Gewinnerfoto: © Markus Banai

Gefällt Ihnen der Artikel?

Auf Facebook teilen
Auf Twitter teilen
Auf LinkedIn teilen
Auf WhatsApp teilen

Hinterlassen Sie uns ein Kommentar

Weitere Artikel

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner