Das einzigartige Winterlicht 
Norwegens

Norwegen gehört zu den besten Orten der Welt, um das magische Nordlicht in arktischen Landschaften zu erleben. Die Lichtshow entsteht, wenn geladene Teilchen der Sonne vom Erdmagnetfeld in die Atmosphäre gezogen werden und mit Stickstoff- und Sauerstoff-atomen kollidieren. Diese Kollision erzeugt Lichter am Himmel, die sich in einem sich ständig verändernden Muster über den Himmel zu bewegen oder zu „tanzen“ scheinen. Sie setzt Blitze aus farbigen Lichtern frei, die wir als Nordlichter sehen. Die Polarlichter sind meist in einem Gürtel um den magnetischen Nordpol zu sehen, die Polarlichtzone, die über Nordskandinavien, Island, die Südspitze Grönlands, Alaska und Kanada verläuft. Die Farbe des Lichts hängt von der Art der Atome ab, die an der Kollision beteiligt sind. Die Aurora borealis ist übrigens nicht die einzige Lichtshow, die das Universum bietet. Die südliche Hemisphäre hat eine eigene Version namens Aurora australis – das Südlicht.

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Statistisch gesehen ist das Nordlicht im Frühling (März/April) und im Herbst (September/Oktober) am aktivsten. Sie werden es jedoch auch im November, Dezember, Januar und Februar sehen. Die Spitzenzeit ist zwischen 23 Uhr und 2 Uhr morgens. Das Nordlicht tritt oberhalb der Wolkenhöhe auf. Kalte Nächte, klarer Himmel – die Aurora ist dann einfacher zu erkennen. Doch kalte Nächte und ein klarer Himmel sind nicht der einzige Faktor, der die Sichtbarkeit der Polarlichter bestimmt. Andere Faktoren wie geomagnetische Aktivität, Lichtverschmutzung und lokale Wetterbedingungen können ebenfalls einen Einfluss haben.

 

Das Nordlicht ist ein natürliches Phänomen wie das Wetter. Aussehen und Intensität werden durch die Aktivität der Sonne gesteuert, und die Position des Nordlichts hängt vom Magnetfeld der Erde ab. Normalerweise ist das magische Licht auf dem Festland Norwegens in der Nacht sichtbar, während es auf der Inselgruppe Spitzbergen tagsüber besser erkennbar ist. Wenn die Sonnenaktivität zunimmt, kann man das Nordlicht auch weiter südlich in Norwegen sehen. Der Nordlicht-Gürtel trifft Nordnorwegen auf den Lofoten-Inseln und folgt der Küste bis hinauf zum Nordkap und weiter in den Norden. In letzter Zeit wurde das Nordlicht aber auch weiter südlich in der Region Trøndelag gesichtet. Kein Ort der Region ist besser als der andere. In der Tat beobachtet man oft dasselbe Nordlicht auf den Lofoten wie in Tromsø (500 Kilometer nördlich), nur aus einem anderen Blickwinkel.

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Aurora borealis ist alles andere als ein neuartiges Ereignis. Das Himmelsfeuerwerk wurde schon in alten Geschichten thematisiert und hat zahlreiche Legenden inspiriert. Symbole im Zusammenhang mit dem Nordlicht sind auf den schamanistischen Trommeln der Samen dargestellt. In der samischen Sprache gibt es mehrere unterschiedliche Namen für das Naturschauspiel. Einer davon ist Guovssahas – „das Licht, das man hören kann“. Während der Wikingerzeit wurde das Nordlicht als Rüstung der jungfräulichen Walküren-Kriegerinnen gesehen, die ein seltsames, flackerndes Licht ausstrahlten. Heute bezeichnen Einheimische das Nordlicht oft respektvoll als „die grüne Dame“. 

 

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Wussten Sie, dass die norwegische Währung derzeit historisch schwach ist und Norwegen-Urlaube so billig wie noch nie sind? Worauf warten Sie also noch? Ab ins Reisebüro! Jetzt ist die beste Zeit für einen Nordlicht-Urlaub. Die Aktivität nähert sich seit 2024 ihrem Höhepunkt. Von jetzt bis 2026 sind die Polarlichter so intensiv wie schon seit elf Jahren nicht mehr.

 

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Und keine Sorge, falls das Nordlicht einmal nicht sichtbar ist: Aurora ist gerne mal eine schüchterne Diva und versteckt sich hinter den Wolken. Bis sie sich wieder zeigt, können Sie in Nordnorwegen jede Menge andere Dinge unternehmen. An klaren Tagen können Sie im Süden wunderschöne Sonnenuntergänge erleben, während der Himmel im Norden in ein tiefes Nachtblau gehüllt ist. In der „blauen Stunde“, zur Zeit der Dämmerung, zeigt sich auch die verschneite Landschaft in einem tiefen Blau. Probieren Sie Winterangeln, Wandern, Skifahren und Hundeschlittenfahren, lernen Sie die samische Kultur kennen und machen Sie eine Wal- oder Wildtiersafari. Danach können Sie sich in einzigartigen Hotels entspannen und die ausgezeichnete Küche der Region genießen. Oder wie wäre es mit einer Nordlichtsafari und einem Abendessen in einem traditionellen Lavvu? Auch eine Nacht in einem Eis-hotel ist ein unvergessliches Erlebnis.

 

QUELLE: VISITNORWAY.DE

Fotos1-3: ©shutterstock.com

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