In Ingolstadt ist man sich in weiten Teilen einig: Das Thema Frankenstein soll stärker vermarktet werden. Der Ingolstädter Innenstadtmarketing IN-City e.V., die Brauerei Herrnbräu und der Hotel- und Gaststättenverband beschäftigen sich schon seit Langem intensiv mit diesem Thema.
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Den endgültigen „Hallo-wach!“-Startschuss feuerte Nesrin Yilmaz mit der Präsentation ihrer 2,20 Meter großen Frankenstein-Kreatur im „MO“ ab, gleichzeitig stellte Herrnbräu das neue Frankenstein-Bier vor. Ziel ist es, immer wieder auf den weltbekannten Roman hinzuweisen und das Thema Frankenstein mit und in Ingolstadt deutlicher als bisher zu verorten. In einer gemeinsamen Aktion wurde nun am 15. November die erste Frankenstein-Nacht von IN-City in der Fußgängerzone und in den Gastronomien in den Nebenstraßen veranstaltet. Livemusik auf der Eisarena am Paradeplatz, vom Schloss bis zum Kreuztor wurde als absolutes Highlight Nesrins Kreatur auf einem Heuwagen durch die Innenstadt gezogen. Wer wollte, konnte sich eine ihrer Masken dazu auf-setzen. Dazu gab es ein tolles Gastroangebot und so einige Überraschungen wurden organisiert – leider war es auch empfindlich kalt, was aber der Stimmung der zahlreichen unerschrockenen Besuchern keinen Abbruch tat.
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Marcus Frammelsberger, der Geschäftsführer des Innenstadtmarketings: „Wir freuen uns schon sehr darauf, das Thema Frankenstein in Ingolstadt mit einem weiteren Event auch in Zukunft sichtbarer zu machen. Gemeinsam mit unseren Sponsoren Herrnbräu, Michael Oblinger Recycling und den vielen Teilnehmern aus der Gastronomie ist ein abwechslungsreiches und spannendes Programm entstanden.“ Well done! Natürlich wird es auch im kommenden Jahr eine Frankenstein-Nacht geben. Herzlichen Dank an all die Macher und Sponsoren. Genau so geht das: „Steht auf, wenn ihr Schanzer seid – auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten und desolater Finanzlage der Stadt!“
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Fotos: ©Sabine Hartmann / IN direkt