Makeover-Tattookunst

REKONSTRUKTIVE UND MEDIZINISCH NOTWENDIGE TÄTOWIERUNGEN, DIE MAKEL KUNSTVOLL KASCHIEREN 

 

Der verpfuschte Tiger auf der Brust, der verkorkste Kussmund am Hals oder der verhasste Name vom Ex am Handgelenk – wer eine peinliche Tattoo-Sünde am Körper trägt, tut alles, um sie wieder loszuwerden. Die „Horror Tattoo“ haben es auch ins Fernsehen geschafft. Seit Jahren kann man den unterschiedlichsten TV-Formaten zu diesem Thema folgen. Motto: Tattoo-Profis helfen den verzweifelten Kunden mit den ausgeklügelten Cover-up´s die schlimmsten „Sünden“ in wahre Kunstwerke zu verwandeln. 

 

Abhilfe schaffen farbintensive Full-Color-Tattoos oder realistische Portraits. Es gibt inzwischen die unterschiedlichsten Stilrichtungen wie bespielsweise Neo-Traditional, Dotwork, Maori, Nordic, Fineline und viele mehr. Tätowierungen zu tra-gen, liegt heute mehr denn je im Trend. Sowohl die Entscheidung für ein Tattoo als auch die ausgewählten Motive werden als Ausdruck hochgradiger Individualisierung gesehen. In Deutschland ist jeder fünfte – Tendenz steigend – schon beim Tätowierer gewesen. Besonders beliebt sind Tattoos in der Altersgruppe zwischen 25 und 34 Jahren. Selbst in eine Museumsausstellung haben sie es geschafft. Schon in der Antike gab es Tätowierungen, galten sie hier jedoch eher als Markie-rung für soziale und kulturelle Unterschiede oder als Zeichen für begangene Untaten. In Japan beweisen noch heute die Yakuza ihre Mitgliedschaft mit Irezumi, traditionsträchtigen Tattoos. Da kann es passieren, dass man als tätowierter ausländischer Gast nicht ins öffentliche Bad darf oder dass man sein Tattoo überkleben muss. 

 

Tätowierungen sind natürlich schon immer auch als spirituelle Schutzzeichen gestochen worden und tragen daher sehr oft großen Symbolcha-rakter. Tattoos können helfen, insbesondere die medizinischen Tattoos von Andy Engel. 

 

Der international renommierte Tätowierer aus Tiefenstockheim in Bayern hat sich vor knapp 20 Jahren auf fotorealistische medizinische Tattoos spezialisiert. Es begann 2008, als eine damals 60-Jährige nach erfolgtem Brustaufbau auf einer realistischen optischen Gestaltung ihrer fehlen-den Brustwarze bestand. Das schöne Ergebnis wurde im Bayerischen Rundfunk öffentlich und die Missionsärztliche Klinik Würzburg machte es quasi als erste zu einem Vorschlag für ihre Patientinnen. Die neu geborene Richtung „Medizinisch notwendige Tätowierungen“ wird von Tätowierern durchgeführt, die von Ärzten geschult sind und wissen, worauf sie achten müssen. Brustkrebsbetroffene kommen meist mit einem hohen Leidensdruck. Viele empfinden die Narben immer noch als „Krebs“ und wollen sie nicht mehr sehen. Sie fühlen sich nicht mehr „ganz“ und haben in der Öffentlichkeit das Gefühl, dass sie angestarrt werden. Außerdem ist die Brust ein wichtiges Symbol für Sexualität und Weiblichkeit. Hier kann das medizinische Tattoo den Abschluss der Krankheit, vielleicht eines langen Leidensweges markieren und die dramatische Vergangenheit versöhnlich abschließen, um den Weg für ein befreites Leben zu öffnen. Dementsprechend ist das Ergebnis oft ein sehr emotionaler Moment im Studio, wenn sich die Frauen das erste Mal im Spiegel betrachten. 

 

Fragen gibt es natürlich vorab genug zu klären: Bezahlt die Krankenkasse und wie viel? Was passiert mit Implantaten? Das wird alles besprochen bei der ersten Aufklärung im Studio, genauso die Nachbearbeitung beziehungsweise die Kontrolltermine nach ein paar Monaten. Übrigens gilt das alles auch für Narben, die man optisch verschwinden lassen kann durch ein Tattoo. 

 

Mit welchen Stoffen werden die Tattoos gestochen? Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist eine unabhängige Einrichtung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. In diesem Kontext befasst es sich mit Fragen und Antworten zu Tätowiermitteln. Seit 2009 sind sie rechtlich geregelt. Im Rahmen der Europäischen Chemikalienverordnung (REACH) wurde 2020 der Einsatz von 4.200 Substanzen als Tätowiermittel verboten oder stark eingeschränkt. Laut Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch(LFGB) müssen sie für Verbraucher sicher sein und dürfen die Gesundheit nicht gefährden. Für die Einhaltung ist der Hersteller und Importeur zuständig. Unter www.ec.europa.eu/safety-gate-alerts/ kann man nachlesen und sich natürlich unbedingt immer vorab die Flaschen mit der Zutaten-liste beim Tätowierer zeigen lassen. Leider existiert aktuell keine Positivliste mit unbedenklichen Farben, die meistens aus Pigmenten, Wasser, Dispergiermitteln und Additiven bestehen, mangels aussagekräftiger wissenschaftlicher Daten und Testmethoden. Daran wird aber schon gearbeitet. By the way werden allgemein Tätowierungen in die mittlere Hautschicht (Dermis), Schleimhaut oder den Augapfel gestochen, während beim Permanet-Make-up lediglich die oberflächliche Hautschicht (Stratum papillare) gemeint ist. Bei mit Henna gefärbten Motiven handelt es sich um reine Körperbemalung.

 

 

 

Andy Engel MedTattoo

 

ZENTRUM FÜR REKONSTRUKTIVE UND MEDIZINISCH NOTWENDIGE TÄTOWIERUNGEN

 

„Begegne jedem Menschen mit Respekt, sei herzlich und immer aufrichtig.“ Das sind Werte, die im Leben des Tätowierers Andy Engel eine große Rolle spielen und auch in seinem Tattoostudio hochgehalten werden.

 

Dieses Werteverständnis und sein optimistischer Ehrgeiz brachten den dreifachen Familienvater in den Olymp des Tätowierens und machten ihn weltweit zur anerkannten Top-Adresse im Spezialgebiet fotorealistische Tätowierungen in schwarz-grau, ebenso wie in Farbe. Dies bescherte ihm jahrzehntelang weltweit Einladungen auf die renommiertesten Tattooconventions ein, um dort Fort-bildungsseminare als Dozent zu geben. Ebenso gab er zum Beispiel bei einer der bekanntesten Tattoostudioketten in Amerika (Inhaber: Chester Bennington [ † Sänger der Band Linkin Park ] und Geschäftspartner Sean Dowdell) Seminare für dessen Mitarbeiter und Stammtätowierer.

 

Andy Engel Tattoo GmbH

Marktbreiter Straße 24, 97342 Marktsteft,
Telefon +49 (0) 9332 5913900,
E-Mail: andy@andyengel-medtattoo.com

www.andyengel.tattoo

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