DIARY-SOMMERINTERVIEWS 2026 mit den drei „Stichwahlbürgermeistern“ in der Region
TEIL 3: MICHAEL KERN – Oberbürgermeister Ingolstadt
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Wir sitzen alle in einem Boot oder segeln zumindest im selben Sturm! Nach dem Einsetzen in die Donau unterhalb des italienischen Restaurants Riva de la Fume in Ingolstadt, stieg Ingolstadts Oberbürgermeister am südlichen Donauufer oberhalb der Glacisbrücke beim Pegelhäuschen zu, an welchem man früher den Pegelstand der Donau ablesen konnte. (Das neue Haus liegt etwas flussabwärts und ist vollelektronisch ausgestattet, sogar mit Anzeigetafel an der alten Donaubrücke.) Das Alte Messpegelhaus beherbergt heute das vielleicht kleinste Museum der Welt, die aktuelle Ausstellung dort zeigt die Renaturierung des Donauufers in Ingolstadt. Sie wechselt in regelmäßigen Abständen und wird unter der Regie des Europäischen Donaumuseums und des Stadtmuseums Ingolstadt zumeist vom Bund Naturschutz gestaltet. Eine absolute Rarität und Besonderheit Ingolstadts. Viel Zeit hat ein amtierender Oberbürgermeister nicht und so paddelten wir nur gemeinsam bis unterhalb des Kavalier Dallwigk, Ausstieg links. Im Nachgang bekam ich seine Antworten per Mail…
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Was verbindet mich mit der Donau?
Ich war schon mehrfach auf der Donau unterwegs, beispielsweise mit kleinen Booten der Bundeswehr, an Tagen der offenen Tür und wunderschöne Radltouren mit den Eltern hab´ ich schon als kleiner Bub gemacht entlang der heimischen Donau. Dieser mächtige Strom und die Auenlandschaften faszinieren.
Was sind die drei Dinge, für die ich restlos dankbar bin?
Meine Familie. Die bisher robuste Gesundheit. Und dafür, in einem freiheitlich-demokratischen Land leben zu dürfen.
Wer inspiriert mich besonders und warum?
Meine Gattin. Sie ist immer kritisch-konstruktiv.
Was bedeutet Glück für mich?
Im Tennis, wenn der Netzroller auf die gegnerische Seite fällt.
Wie habe ich mich in den letzten 5 Jahren weiterentwickelt?
Vom Firmenjuristen zum Oberbürgermeister.
Was mache ich wirklich leidenschaftlich gerne?
Ingolstadt erkunden.
Woran glaube ich?
Dass es immer weitergeht und dass wir Gutes bewirken können.
Was ist der beste Rat, den ich jemals bekommen habe?
Authentisch bleiben.
Was kann ich machen, um heute besser zu gestalten als gestern?
Die bisherigen Erfahrungen miteinbeziehen.
Was bedeutet Erfolg für mich?
Ingolstadt durch diese herausfordernde Zeit gut zu führen.
Was denke ich über Geld?
Geld ist wichtig, aber lange nicht alles.
Was will ich gerade einfach mal loswerden?
Bringt euch aktiv mit ein, unsere Gesellschaft bietet viele Möglichkeiten und sie lebt davon!
TEXT: Steffi Kürten