Das Bauerngerätemuseum Hundszell ist eine Außenstelle des Stadtmuseums Ingolstadt. Es zeichnet ein lebendiges Bild vom Wandel der Landwirtschaft und des ländlichen Lebens. In Sonderausstellungen und Veranstaltungen erleben Sie Agrarkultur früher und heute. Die neue Saison eröffnet mit zwei eindrucksvollen Sonderausstellungen:
„ALLES HUHN oder was?“
Werke von E. A. Jung
28. März bis 31. Oktober 2026
„Der Gerolfinger Eichenwald. Fenster in die Vergangenheit – mit Aussicht auf Zukunft.“
In Kooperation von BUND Naturschutz Ingolstadt mit Fotos von Anton Brandl.
30. April bis 31. Oktober 2026

Die Ausstellung „ALLES HUHN oder was?“ bildet den Auftakt einer ganzen Reihe an abwechslungsreichen Festen, Märkten und Begegnungen, die auch 2026 die Saison im Bauerngerätemuseum Hundszell lebendig gestalten. „Wie in den vergangenen Jahren begleiten uns traditionelle Veranstaltungen wie der Handwerkermarkt im Juni und vielseitige Musikabende zum Beispiel aus der Reihe Tango mit da Ziach durchs Jahr. Zudem haben wir Bands wie „Bartls Most“ bei uns zu Gast und „C’est si bon“ tritt zum musikalischen Frühschoppen bei der Nacht der Museen auf“, erläutert Stephanie Righetti-Templer, Leiterin des Bauerngerätemuseums Hundszell. Das vollständige Programm mit seinem umfangreichen pädagogischen Veranstaltungsteil finden Sie online unter zentrumstadtgeschichte.ingolstadt.de/Bauerngerätemuseum

Das Museum hat vom 28. März bis zum 31. Oktober donnerstags und freitags von 9 bis 12 Uhr sowie samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Außerhalb dieser Zeiten auf Anmeldung.
KONTAKT: Bauerngerätemuseum Hundszell, Probststraße 13, 85051 Ingolstadt, Telefon:0841 305-2859 (Kasse Bauerngerätemuseum), Tel. 0841 305-1885 (Kasse Stadtmuseum), E-Mail: bauerngeraetemuseum@ingolstadt.de
„ALLES HUHN oder was?“
Sie ist, was sie malt, ein echt verrücktes Huhn – charaktervoll, ausdrucksstark, ungehörig und rebellisch. Ein Tier findet sich neben anderen tierischen Motiven in ihrem Werk immer wieder: das Huhn. Daher wird die Ingolstädter Künstlerin Elisabeth E. A. Jung auch liebevoll die Hühner-Lizzy genannt. Was vielleicht ein wenig verspielt anmutet, hat Tiefgang und Seele. Sie klagt den oft brutalen und rücksichtslosen Umgang des Menschen mit dem Tier an und kommt zu dem Schluss: „Die Natur ist stärker als der Mensch. Ich empfehle Ihnen, beim Rundgang durch die Ausstellung den Motiven in die Augen zu schauen. Sie werden überrascht sein, dass Sie eine Stimmung des Tieres erkennen werden.“ Was sie ebenfalls bewegt, ist die Rückkehr des Wolfes, zunächst bejubelt, jetzt zum Abschuss freigegeben! Diesbezüglich findet sich in der Ausstellung auch der Videofilm „Den Spieß umgedreht“, entstanden im Gerolfinger Eichenwald.
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